Andere Lebewesen

Den Balkon unseres Zimmers müssen wir mit einer anderen, hier beheimateten Spezies teilen und so bleibt die Tür geschlossen, denn Jerry kennt die Geschichte von Max und Moritz, in der es heißt „Ritze-ratze, ritze-ratze, kommen sie aus der Matratze. Schon fasst einer, der voran, Onkel Jerrys Nase an“. Dass ihm das geschieht, ist kein angenehmer Gedanke, und auch ich kann mir besseres vorstellen, als blinde Passagiere im Koffer mit nach Hause zu bringen.

Das Hotelmanagement bedauert den Umstand, bittet aber um Verständnis, dass diese Krabbeltiere nun mal zum Klima gehören und schickte einen Hausmeister mit Besen in der Hand und freundlichem Grinsen im Gesicht, den Plagegeist zu verscheuen.

UPDATE: Der Kakerlak ist fort und bisher auch nicht zurückgekommen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich erwähnen, dass es hier keine Zecken gibt, die einem das Wandern mit nackten Beinen verleiden. Cockroaches krabbeln nicht heimlich auf mir herum, um sich dann an meinem Blut zu laben und dabei noch fiese Krankheiten zu übertragen. Das macht sie mir eine Spur sympathischer.

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