Beale Street

Die Beale Street ist die Wiege des Blues, ein Mekka für Musikfreunde aus aller Welt und so steht ein Honky Tonk oder Juke Joint, wie es hier heißt, neben dem anderen. Auf der Straße selbst eine Kakophonie, die ihres gleichen sucht, hervorgerufen durch die Livemusik, die aus jedem Lokal nach draußen dringt. Die Bands, die am Montagabend für die relativ übersichtliche Zahl der Besucher spielen, sind sicher nicht die erste Klasse, aber sie geben ihr Bestes. Auch auf der Straße, auf Plätzen, Höfen und in Einfahrten wird Musik gemacht. In so einer Einfahrt am Ende der Beale hockt das Trio, das sich „Big Jerry“ nennt. Zwei Gitarristen und ein singender Schlagzeuger spielen feinen Blues. Der Strom für ihre Verstärker kommt aus einer Lampenfassung, die eigentlich zur Beleuchtung der Szenerie gedacht ist, aber dunkel ist es auch nach Sonnenuntergang im Viertel nicht, denn fast jedes Lokal hat aufwändige Neonreklamen am Haus hängen. Allein diese sind schon ein Gang über die Meile wert.

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Ob dieser Kiez gefährlich ist? Solange man sich von seinem gesundem Menschenverstand leiten läßt, sicher nicht mehr als die Reeperbahn oder die Bourbon Street in NOLA. Die hohe Polizeipräsenz sorgt für Ruhe und Ordnung, denn dass die Sheriffs nicht lange fackeln, weiß man nicht nur aus dem Fernsehen.

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